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Kranke sollen mehr bezahlen

Krankenversicherung Künftig dürften sich Kranke stärker an den Kosten beteiligen müssen. Nach dem Ständerat hat sich auch die Gesundheitskommission des Nationalrates dafür ausgesprochen, die Standardfranchise in der Krankenversicherung zu erhöhen.

Krankenversicherung Künftig dürften sich Kranke stärker an den Kosten beteiligen müssen. Nach dem Ständerat hat sich auch die Gesundheitskommission des Nationalrates dafür ausgesprochen, die Standardfranchise in der Krankenversicherung zu erhöhen. Mit 14 zu 8 Stimmen beantragt sie ihrem Rat, die Motion von Ständerat Ivo Bischofberger (CVP/AI) anzunehmen. Folgt ihr der Nationalrat, wird der Bundesrat beauftragt, das Gesetz anzupassen. Die Franchisen sollen regelmässig der Kostenentwicklung der Krankenversicherung angepasst werden, insbesondere die Standardfranchise von 300 Franken. Die Kommission will die Eigenverantwortung und das Kostenbewusstsein stärken und einen Beitrag zur Eindämmung der Kosten leisten. Bischofberger hatte im Ständerat argumentiert, das Kostenwachstum werde dadurch verschärft, dass viele wegen Bagatellen einen Arzt aufsuchten.

Gegen den Vorstoss hatte sich in der kleinen Kammer die Linke gestellt. Sie wollte den Bericht des Bundesrates abwarten. Es brauche eine Gesamtschau. Es müsse geprüft werden, ob die Kosten für erkrankte Versicherte tragbar seien. Höhere Franchisen könnten zu Mehrkosten führen, weil die Leute zu spät zum Arzt gingen. (sda)

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