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Komitee zielt auf Landbevölkerung

No Billag Auch wenn die jüngsten Umfragen zur No-Billag-Initiative nicht mehr ganz so düster aussehen: Die Gegner unternehmen zusätzliche Anstrengungen, um die Ablehnung im bürgerlichen Lager sicherzustellen. Rund um die beiden Ständerate Joachim Eder (FDP/ZG) und Roland Eberle (SVP/TG) hat sich das Komitee «Bürgerliches Nein zur No-Billag-Initiative» formiert. 17 Politikerinnen und Politiker aus SVP, FDP, CVP und BDP sind bisher dabei. Vorwiegend stammen sie aus ländlichen Regionen. Drei davon gehören zur SVP, wo die Unterstützung für die Initiative am stärksten ist. Neben Eberle sind das der Thurgauer Nationalrat Markus Hausammann sowie der ehemalige Nationalrat und Bauernpräsident Hansjörg Walter.

«Wir wollen vor allem die Landbevölkerung vor den Auswirkungen der Initiative warnen», sagt Joachim Eder. «Gibt es am 4. März ein Ja, wird nicht nur die SRG existenziell geschwächt, sondern es trifft auch die 34 lokalen und regionalen Radio- und Fernsehstationen, die gebührenfinanziert sind.» Als Konkurrenz zum bereits bestehenden Komitee von links bis rechts möchte Eder seine Gruppe nicht verstanden wissen. Es sei eine Ergänzung, sagt er. «Die bisherigen Anstrengungen haben sich vor allem auf die Städte konzentriert, wir wollen uns vorwiegend im ländlichen Raum engagieren.» Kommenden Montag wird die Webseite der Gruppe aufgeschaltet. Daneben sind Meinungsartikel und Leserbriefe geplant. Falls das Geld reicht, will das Komitee auch Inserate schalten. Damit soll nicht zuletzt das Ständemehr gesichert werden. (rob)

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