Keine Wartefrist mehr vor Trauung

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Zivilstandswesen Der Bundesrat möchte heiratswilligen Brautleuten bürokratische Hürden aus dem Weg räumen. Er schlägt vor, die Wartefrist von zehn Tagen zwischen Ehevorbereitung und Trauung zu streichen. Diese erfülle keinen praktischen Zweck mehr, schreibt die Landesregierung. Bei der Frist handelt sich um ein Überbleibsel des bis 1999 geltenden Verkündverfahrens. In diesem wurden Eheschliessungen am Heimatort der Brautleute öffentlich angekündigt. Innerhalb von zehn Tagen konnte ­dagegen Einspruch erhoben ­werden. (sda)