Kaum Chancen auf UNO-Vorsitz

bern. Die Schweiz kandidiert für ein zweites Mandat im UNO-Menschenrechtsrat und einen Sitz im Wirtschafts- und Sozialrat (Ecosoc). Die Chance, den Vorsitz der UNO-Generalversammlung zu übernehmen, ist gering.

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bern. Die Schweiz kandidiert für ein zweites Mandat im UNO-Menschenrechtsrat und einen Sitz im Wirtschafts- und Sozialrat (Ecosoc). Die Chance, den Vorsitz der UNO-Generalversammlung zu übernehmen, ist gering.

Bei der Beratung des Berichts 2008 über die Mitwirkung der Schweiz in der UNO regte Andreas Gross (SP/ZH) als Sprecher der Aussenpolitischen Kommission (APK) gestern im Nationalrat an, als «Zwischenschritt» zu einem Einsitz in den Sicherheitsrat das Präsidium der UNO-Generalversammlung anzustreben.

Wie Aussenministerin Micheline Calmy-Rey darlegte, hat Belgien mit Unterstützung durch die EU Interesse für den Vorsitz der UNO-Generalversammlung angekündigt. Die Schweiz habe deshalb nur geringe Chancen. (sda)

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