Kantone wollen mehr Fachkräfte

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Drittstaaten-Kontingente Die Kantone Basel-Stadt, Genf und Zürich haben die Anfang Jahr zugewiesenen Kontingente für Erwerbstätige aus Drittstaaten bereits im ersten Quartal aufgebraucht – so rasch wie nie zuvor. An einer gemeinsamen Medienkonferenz forderten die drei Volkswirtschaftsdirektoren gestern erneut eine Erhöhung der Gesamtzahl der Kontingente – auf «mindestens das Niveau von 2014». Das wären 8500 Bewilligungen für erwerbstätige Spezialisten und nicht wie heute 7500.

Basel-Stadt, Genf und Zürich folgen damit dem Arbeitgeberverband, der die gleiche Forderung bereits Ende Juni erhob. Ausserdem soll der Zugriff auf die Bundeskontingente für diejenigen Kantone, die regelmässig darauf angewiesen sind – und dazu gehören die drei Kantone – vereinfacht werden. Eine weitere Forderung: Bei einer entsprechenden Nachfrage soll zukünftig auch unter dem Jahr eine Kontingentserhöhung möglich sein. Der Bundesrat hatte die Drittstaaten-Kontingente mit Aufenthaltsbewilligung (B) und Kurzaufenthaltsbewilligung (L) per Anfang 2015 auf 6500 gesenkt. Im vergangenen Herbst erhöhte er sie dann um 15 Prozent auf 7500. (sda)