Jungfirmen entlasten

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Neugründungen Im Auftrag des Nationalrats hat der Bundesrat die Situation von Start-ups untersucht. Insgesamt fällt das Fazit positiv aus. Auf 100000 Einwohner kommen bis zu sieben stark wachsende Jungunternehmen, während es in Israel knapp 6 und in den USA 0,5 sind. Auch bei Risikokapital, Steuern und regulatorischen Rahmenbedingungen stellt die Regierung eine befriedigende Situation fest. Dennoch ortet er Handlungsbedarf. Unter anderem schlägt er eine engere Zusammenarbeit mit dem Europäischen Investitionsfonds vor, um den Risikokapitalmarkt zu stärken. Im Steuerrecht hat er Kapital- und Vermögensteuern im Visier. Diese substanzzehrenden Abgaben können gerade in der kapitalintensiven Gründungsphase zu Engpässen führen. Der Bundesrat regt an, die stärkere Besteuerung von Erträgen zu prüfen. Zudem hat er das Finanzdepartement beauftragt, mit den Kantonen nach besseren Bewertungsmöglichkeiten für Start-ups zu suchen. (sda)