Jeder Zweite will Schweizer werden

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Ausländer Eine nationale Studie zeigt: Einer von drei Einwanderern wurde mit Diskriminierung konfrontiert. Am meisten betroffen sind Westafrikaner. Über die Hälfte kämpft laut der Untersuchung mit Vorurteilen. Am anderen Ende der Skala finden sich die Österreicher, bei ihnen liegt der Anteil bei 24 Prozent. Analysiert wurde auch die Verwurzelung. Das Zugehörigkeitsgefühl zum Herkunftsland ist in der Regel grösser als zur Schweiz: Ausnahme bilden Bürger aus Frankreich und Südamerika. Die Auswertung der Umfrage von 6000 Migranten zeigt weiter, dass neun von zehn Personen rück­blickend eher bis sehr zufrieden mit ihrer Einwanderung in die Schweiz sind. Am glücklichsten sind Österreicher: Über die Hälfte der Befragten gab an, «total zufrieden» zu sein. Fast die Hälfte der Migranten möchte in Zukunft auch ein Einbürgerungs­gesuch in der Schweiz stellen. Bei Westafrikanern und Südamerikanern sind es gar rund zwei von drei Personen. (sda)