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INTERVIEW: Berset warnt vor Schuldenbremse für AHV

Die AHV schrieb 2015 ein Defizit von über einer halben Milliarde Franken. Im Interview mit unserer Zeitung äussert sich nun erstmals Alain Berset dazu. «Bei einem Aufwand von rund 42 Milliarden würde dies keine grosse Rolle spielen, wenn es nur für ein Jahr wäre», sagt der Sozialminister.
Tobias Gafafer
Bundesrat Alain Berset. (Bild: PETER SCHNEIDER (KEYSTONE))

Bundesrat Alain Berset. (Bild: PETER SCHNEIDER (KEYSTONE))

Das Problem verschärfe sich aber mit dem demographischen Wandel. «Bis in zehn Jahren rechnen wir rasch mit einem Defizit von mehreren Milliarden pro Jahr.» Wenn nichts passiere, sei der AHV-Fonds bald leer. Die Reform der Altersvorsorge müsse jetzt gelingen. «Seit 1995 war keine Vorlage mehrheitsfähig.»

Zurzeit berät die Sozialkommission (SGK) des Nationalrats die Rentenreform des Bundesrats. Berset wehrt sich in drastischen Worten gegen die Schuldenbremse der Arbeitgeber. Die SGK nahm die Idee vor kurzem auf und will das Rentenalter unter Bedingungen schrittweise auf 67 Jahre erhöhen. «Eine Verknüpfung der finanziellen Lage der AHV und der automatischen Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre wäre für die Vorlage das Todesurteil», sagt Berset. Das müsse er «klipp und klar» sagen. Maximalforderungen hätten vor dem Stimmvolk keine Chance.

Im Interview nimmt Berset auch zum Thurgau Stellung, der das Französisch auf Primarstufe streichen will. Der Bund müsse sich Gedanken über eine Intervention machen.

Lesen Sie das Interview mit Bundesrat Berset in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 21. April.

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