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Internet-Hetze gegen Schawinski

No Billag Der Streit um die ­Abschaffung der Fernsehgebühren erreicht einen Tiefpunkt. Auf der öffentlichen Facebook-Seite der Initianten prangen seit zwei Tagen antisemitische Kommentare gegen Roger Schawinski. Der jüdische Zürcher Medienunternehmer hat sich in einem Buch gegen No Billag ausgesprochen. In Schawinskis Religion sei «lügen erlaubt, wenn nicht sogar vorgeschrieben», schrieb ein Schweizer Nutzer am Montag in einem Kommentar auf der Facebook-Seite der No-Billag-Initianten. Obwohl andere Nutzer sofort darauf hinwiesen, dass diese Äusserung antisemitisch sei, löschte der Mann seinen Kommentar nicht. Vielmehr doppelte er nach, das sei «die Wahrheit, nichts als die Wahrheit».

Den Kommentar meldeten Nutzer sowohl den Initianten als auch Facebook. Auch zwei Tage später ist dieser aber immer noch einsehbar. Sie haben auch eine Medienanfrage zum Thema bisher nicht beantwortet. Dominic Pugatsch, Geschäftsführer der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus, sagt: «Der Kommentar ist ein eindeutiger Fall von antisemitischer Hate Speech im digitalen Raum. Zudem ist die Aussage auch inhaltlich falsch.» Pugatsch verlangt, dass die sozialen Netzwerke selbst eingreifen: «Solche Kommentare sollten von Internetforen wie Facebook unmittelbar nach Meldung der ­Nutzer gelöscht werden.» Schawinski wollte sich auf Anfrage nicht äussern. (ffe)

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