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In die Schweiz ausgewiesen

Bedrohung Der umstrittene Leiter des islamischen Zentrums Genf, Hani Ramadan, ist am Samstag aus Frankreich in die Schweiz ausgewiesen worden. Das teilte das französische Innenministerium mit. Gegen ihn war am Freitag ein Aufenthaltsverbot verhängt worden. Er sei aus der Vergangenheit «bekannt für ein Verhalten und Äusserungen, die eine schwere Bedrohung für die öffentliche Ordnung auf fran­zösischem Boden» darstellten, heisst es in der Mitteilung des Ministeriums. Ramadan wurde in Colmar aufgegriffen.

Der in Genf geborene Ramadan war eine Zeit lang Französischlehrer in Meyrin, ehe er 2003 entlassen wurde. Gestern Abend kündigte er an, er werde sich gegen seine Ausweisung wehren. Die Anordnung beruhe auf Irrtümern und einer eingeschränkten Betrachtungsweise seiner wahren Ansichten. (sda)

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