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Immer öfter in der Öffentlichkeit

Rassismus Menschen werden immer häufiger im öffentlichen Raum rassistisch diskriminiert. Das Beratungsnetz für Rassismusopfer hat 2016 mehr Fälle verzeichnet. Zugenommen haben auch Beschimpfungen und Drohungen. Insgesamt zählten die 26 Beratungsstellen 199 Fälle von rassistischer Diskriminierung. Das sind zwar weniger als 2015, als 239 Fälle registriert wurden. Immer mehr Diskri­minierungen werden aber im öffentlichen Raum, am Arbeitsplatz und in Bildungseinrichtungen begangen. 2016 betraf dies mehr als die Hälfte aller Fälle.

Dies geht aus dem Jahresbericht des Beratungsnetzes hervor, über den der «Sonntags-Blick» gestern berichtete. Der Bericht erhebt keinen Anspruch auf «Vollständigkeit». Viele Fälle würden gar nicht gemeldet, weil es aus Sicht der Betroffenen nichts bringe, schreibt Martine Brunschwig Graf, Präsidentin der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, im Vorwort.

Das meistgenannte Tatmotiv ist wie schon im Vorjahr generelle Ausländerfeindlichkeit. Danach folgt mit 70 Nennungen Rassismus gegen Schwarze. In 48 Fällen wurden Muslime und Menschen aus dem arabischen Raum rassistisch diskriminiert, 6 Fälle betrafen Juden. (sda)

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