Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Huonder zieht vors höchste Gericht

Streit Vitus Huonder gelangt ans Bundesgericht. Wie das Bistum Chur gestern mitteilte, wehrt sich der Churer Bischof gegen einen Entscheid der Katholischen Landeskirche Graubünden, den Verein Adebar jährlich mit 15 000 Franken zu unterstützen. Adebar bietet Beratungen an im Bereich Familienplanung, Sexualität und Schwangerschaft. Abtreibung hält die Fachstelle für eine legitime Option.

Der Corpus Catholicum, das Parlament der Graubündner Landeskirche, sprach Ende Oktober 2012 einen jährlichen Beitrag von 15 000 Franken für Adebar. Das Bistum Chur wittert darin einen Verstoss gegen die Religionsfreiheit, weil eine Organisation mit dem Namen «katholisch» ausgerechnet einen Verein unterstützt, dessen Tätigkeiten gegen die Lehre der katholischen Kirche verstossen. Das Bistum Chur ist mit seiner Beschwerde bis jetzt vor allen Instanzen abgeblitzt, im vergangenen Dezember beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. «Inwiefern die Glaubens- und Religionsfreiheit tangiert sein soll, ist für das Gericht nicht ersichtlich», heisst es im Urteil über die finanzielle Zuwendung der Landeskirche an Adebar. (kä)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.