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Hummer dürfen nur noch betäubt in den Kochtopf

Tierschutz Gegen den Widerstand von Gastronomen hat der Bundesrat beschlossen, dass lebende Panzerkrebse wie Hummer oder Langusten vor dem Töten betäubt werden müssen. Heute werden die Tiere in der Regel lebend ins kochende Wasser geworfen. Es müsse davon ausgegangen werden, dass diese ebenfalls leidens- und empfindungsfähig seien, schreibt der Bundesrat. Eine Betäubung ist zum Beispiel mit Elektroschocks möglich. Restaurants, die Hummer anbieten, werden ihre Küchen also nachrüsten müssen.

Auch vor der Tötung müssen Panzerkrebse schonender gehalten werden. Sie dürfen zwar gekühlt, aber nicht mehr direkt auf Eis oder in Eiswasser transportiert werden. Zudem müssen im Wasser lebende Arten neu immer in ihrem natürlichen Milieu gehalten werden. Ein Importverbot scheint hingegen nicht mehrheitsfähig. Der Nationalrat hat letzten Juni einen entsprechenden Antrag abgelehnt.

Illegalen Hundehandel eindämmen

Die Landesregierung hat gestern zudem eine ganze Reihe weiterer Massnahmen zum besseren Schutz von Tieren beschlossen. Eine davon soll den Handel mit illegal importierten Hunden eindämmen: Wer einen Hund verkaufen will, muss im Inserat künftig zwingend eine Adresse und die Herkunft des Tiers angeben. Zudem wird die Rückverfolgbarkeit importierter Hunde verbessert.

Neue Vorschriften gibt es auch für Ausstellungen oder Sportanlässe. Wer solche Anlässe organisiert, muss künftig dafür sorgen, dass die Tiere von kompetenten Personen betreut werden. Grundsätzlich liegt die Verantwortung für das Wohlergehen der Tiere weiterhin bei den Halterinnen oder Haltern. Der Veranstalter muss jedoch eingreifen, wenn diese ihren Pflichten nicht nachkommen. Tiere, die durch die Situation überfordert sind, müssen aus den Veranstaltungsräumen entfernt werden. Die Änderungen treten Anfang März in Kraft. (sda)

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