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Grosse Anteilnahme für den verstorbenen Obdachlosen-Pfarrer

Über 1'000 Personen haben am Donnerstag an einer Gedenkfeier im Grossmünster in Zürich Abschied von Ernst Sieber genommen.
Der verstorbene reformierte Pfarrer Ernst Sieber auf einem Archivbild. Im September 2013 erhielt Sieber von der Zürcher Stadtpräsident Corine Mauch das Staatssiegel für sein Lebenswerk. (Bild Keystone/Walter Bieri)

Der verstorbene reformierte Pfarrer Ernst Sieber auf einem Archivbild. Im September 2013 erhielt Sieber von der Zürcher Stadtpräsident Corine Mauch das Staatssiegel für sein Lebenswerk. (Bild Keystone/Walter Bieri)

(sda/mbe) Im bis auf den letzten Platz besetzten Grossmünster gedachten die Besucher des im Alter von 91 Jahren verstorbenen prominenten Pfarrers, der sich zeitlebens für Obdachlose, Randständige und Süchtige eingesetzt hatte. Sieber hatte auch verschiedene Institutionen gegründet.

Viele von ihnen, sowie Verwandte, Weggefährten, Freunde und Politiker erwiesen Sieber, der sich jeweils selbst mit einem "Bhüeti Gott" verabschiedete, die letzte Ehre.

Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch betonte, der Pfarrer habe unzähligen Zürchern geholfen, vielen von ihnen sogar das Leben gerettet. Die Zürcher SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr würdigte Sieber als «heiteren Gutmenschen».

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