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Gotthard-Bergstrecke muss warten

Seit längerem gibt es Bestrebungen, auch die Gotthard-Bergstrecke fürs Unesco-Welterbe vorzuschlagen. Der Bundesrat kam 2014 zwar zum Schluss, dass eine Kandidatur Erfolgschancen hätte. Damit würde sich die Schweiz aber verpflichten, Bestand und Betrieb langfristig zu sichern. Weil die Zukunft der Bahn unklar ist, stellt der Bund vorerst keinen Antrag. Seit der Eröffnung des Basistunnels bedienen die SBB die Bergstrecke noch stündlich mit Umsteigen in Erstfeld. Dies ist wenig attraktiv. «Die Gefahr besteht, dass die Linie einschläft», sagt der Historiker Kilian Elsasser, der sich für eine Kandidatur einsetzt. So seien jüngst Züge stecken geblieben, weil der Schnee nicht weggeräumt worden sei. Wenn eine grosse Tunnelsanierung anstehe oder es zu einem Bergsturz komme, könnte der Fortbestand zur Diskussion gestellt werden, befürchtet Elsasser. Hoffnungen setzt er auf die Südostbahn. Diese soll die Strecke ab 2020 im Auftrag der SBB mit komfortablen Triebzügen betreiben, die bis Basel, Luzern und Zürich fahren. In der Pflicht sieht Elsasser aber auch Uri. Die Strecke könne nicht überleben, ohne dass der Kanton sie auch touristisch nutze.(tga)

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