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Genosse gegen Genossin auf Facebook

Herausgepickt

Rücktrittsforderung Eher trockener Natur war der Zeitungsartikel, den die Basler SP-Nationalrätin Silvia Schenker am Montag auf ihre Facebook-Seite stellte. Es ging um die berufliche Vorsorge. Höchst emotional verlief dann aber die Debatte in den Kommentaren. Auslöser war Rudolf Rechsteiner, ebenfalls Mitglied der Basler SP und für diese von 1995 und 2010 im Nationalrat. Er schrieb: «Wann lesen wir von deinem Rücktritt? Wir warten. Und wir sind viele. Ein bisschen Anstand stände dir gut an.»

Der Hintergrund: Eigentlich hätte Schenker, die seit 2003 in Bern politisiert, wegen der parteiinternen Amtszeitbeschränkung bei den letzten Wahlen 2015 gar nicht mehr antreten dürfen. Die Delegierten gewährten eine Verlängerung – verbunden mit der Erwartung, Schenker trete dann vor Ablauf der Legislatur zurück. So könnte derjenige, der automatisch Schenkers Platz einnähme, bei den Wahlen 2019 mit einem Bisherigen-Bonus antreten. Doch Schenker will sich partout nicht aus dem Bundeshaus verabschieden. Ähnlich stur zeigt sich Susanne Leutenegger Oberholzer, seit 1999 für die SP Baselland im Nationalrat. Gegenüber der Parteispitze kündigte sie nach den letzten Wahlen zwar ihren Rücktritt vor Ende Legislatur an. Zuletzt tönte es aber ganz anders: «Ich bin gewählt auf vier Jahre.»

Tipps zum Thema Loslassen könnten sich die SP-Politikerinnen von Hermann Hess holen: Der Thurgauer FDPler wurde 2015 gewählt, zwei Jahre später war er wieder weg. (bär)

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