Geldströme in Moscheen kappen

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Religion Islamische Gebetsstätten und Imame sollen keine Gelder mehr aus dem Ausland annehmen dürfen. Der Nationalrat hat gestern eine entsprechende Motion von Lorenzo Quadri (Lega/TI) knapp angenommen. Ihm schwebt eine Regelung wie in Österreich vor. Dort sind Moscheen und Imame verpflichtet, Herkunft und Verwendung ihrer Finanzen offenzulegen. Zudem müssen Imame ihre Predigt in einer Landessprache halten. Der Bundesrat stellte sich gegen die Motion. Seiner Ansicht nach ­lassen sich die Risiken, die von extremistischen islamistischen Predigern und Gemeinschaften ausgehen, mit dem geltendem Recht bekämpfen. (sda)