Geld für Strecke Lugano–Bern

Beim Bundesamt für Zivilluftfahrt haben sich zwei Interessenten für die Konzession der Fluglinie Bern–Lugano gemeldet. Bei einem Bewerber handelt es sich um die Darwin-Airline, die just diese Verbindung 2007 wegen mangelnder Rentabilität eingestellt hatte.

Drucken
Teilen

Beim Bundesamt für Zivilluftfahrt haben sich zwei Interessenten für die Konzession der Fluglinie Bern–Lugano gemeldet. Bei einem Bewerber handelt es sich um die Darwin-Airline, die just diese Verbindung 2007 wegen mangelnder Rentabilität eingestellt hatte. Nun ist der Bund bereit, die Strecke mit einer Million Franken im Jahr zu subventionieren. Ende März soll der Betrieb wieder aufgenommen werden. Das Angebot muss wochentags mindestens einen Flug am Morgen sowie einen am Abend beinhalten.

Im Tessin wurde die Subvention teilweise in Frage gestellt. So nannte es Julien Cook, Chef der Genfer Airline Flybaboo, in der Tageszeitung «La Regione» absurd, dass künstlich eine Verbindung geschaffen werde, «die nur einige Tessiner Politiker nach Bern bringt». Ständerat Filippo Lombardi (CVP), weist die Kritik zurück. Erfahrungen hätten gezeigt, dass die Verbindung durchaus gut ausgelastet sein könne. (lob)

Aktuelle Nachrichten