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Gefängnisse weniger belegt

Straftaten In den hiesigen Gefängnissen ist es weniger eng als auch schon: Die gesamtschweizerische Belegungsrate ging zwischen 2013 und 2017 um 8 Prozentpunkte auf 92,5 Prozent zurück. Allerdings gibt es laut dem Bundesamt für Statistik regionale Unterschiede. In der Nordwest- und Innerschweiz betrug die Belegung 88 Prozent, in der Ostschweiz 80 Prozent. In der lateinischen Schweiz sind die Vollzugsanstalten mit 107 Prozent überbelegt.

In der lateinischen Schweiz sassen pro 100000 Einwohner 109 hinter Gittern, in der Nordwest- und Innerschweiz 68 und in der Ostschweiz 71. Landesweit lag die Rate bei 81. Insgesamt sassen am Stichtag 6863 Erwachsene in Haft, 1 Prozent weniger als im Vorjahr. Von ihnen mussten 54 Prozent eine Strafe absitzen. 24 Prozent befanden sich in Untersuchungshaft und 15 Prozent hatten vorzeitig eine Strafe angetreten. Vier Prozent sassen wegen Wegweisungsentscheiden in Haft. Das waren so wenige wie nie mehr seit 1999. Am Stichtag, dem 6. September 2017, waren zudem 477 Jugendliche nach Straftaten ausserhalb ihrer Familien untergebracht. Das waren 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. 249 dieser Fremdplatzierten waren noch nicht verurteilt. (red)

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