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Franchisen steigen um 50 Franken

Krankenkassen Die Franchisen steigen künftig mit den Gesundheitskosten. Das schlägt der Bundesrat vor. Seine gestern beschlossene Gesetzesänderung geht auf einen Auftrag des Parlaments zurück. Die Räte haben Ende 2016 eine entsprechende Motion angenommen. Der Bundesrat will diese umsetzen, indem alle Franchisen um 50 Franken erhöht werden, sobald die Kosten einen bestimmten Grenzwert übersteigen. Er schlägt vor, Franchisen und Bruttokosten zu Lasten der Grundversicherung im Verhältnis 1:12 zu halten. ­Sobald die Kosten pro Person ­13-mal höher liegen als die ordentliche Franchise, müssen alle Franchisen um 50 Franken angehoben werden. Das ist nächstes Mal bei Bruttokosten von 3900 Franken der Fall. Der Bundesrat geht davon aus, dass 2020 eine Erhöhung fällig ist, danach voraussichtlich alle vier Jahre. Das hat zur Folge, dass sich Erwachsene stärker an den Kosten beteiligen müssen als heute. Damit wird das Ziel der Motion erfüllt, die Eigenverantwortung der Versicherten bei der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen zu stärken. Das soll den Anstieg der Gesundheitskosten bremsen. Die Vorlage geht nun ans Parlament. (sda)

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