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Feuerwehr steht nach Brand in der Steckborner Altstadt mit Brandwache im Einsatz

Am Donnerstagmittag ist in der Altstadt von Steckborn ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte den Brand mittlerweile löschen. Ein Feuerwehrmann hat sich bei den Löscharbeiten verletzt. Die Brandursache ist weiterhin unklar. In der Nacht auf Freitag stellt die Feuerwehr eine Brandwache.
Samuel Koch
Das alte Rathaus, nachdem Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle brachten. (Bilder: PD/Beat Kälin)

Das alte Rathaus, nachdem Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle brachten. (Bilder: PD/Beat Kälin)

  • Starke Rauchentwicklung im alten Rathaus von 1498
  • Erinnerungen an das Flammen-Inferno von 2015 kommen hoch
  • Grosseinsatz der Feuerwehr Steckborn mit Unterstützung der Feuerwehr Frauenfeld
  • Zwei Personen aus dem Gebäude konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen
  • Feuerwehrmann verletzt sich bei Löscharbeiten
  • Brandursache unklar, Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken
  • Seestrasse bleibt während Stunden gesperrt
  • Feuerwehr richtet während der Nacht eine Brandwache ein

Erinnerungen kommen hoch, als am Donnerstagmittag Rauchwolken über die Altstadt von Steckborn ziehen. Erinnerungen an das Flammen-Inferno kurz vor Weihnachten 2015, als die Altstadt lichterloh brannte. Beim Feuer vom Donnerstagmittag im alten Rathaus direkt beim Steckborner Hafen jedoch konnte ein Ausbreiten des Feuers verhindert werden. Augenzeugen berichten von einer starken Rauchentwicklung, offene Flammen seien von aussen nie sichtbar gewesen. Die Feuerwehr Steckborn rückte sofort aus und konnte mit Unterstützung der Feuerwehr Frauenfeld den Brand rasch unter Kontrolle bringen.

Gebäude aus dem 15. Jahrhundert

Zwei Personen, die sich im Innern des Gebäudes befunden haben, konnten das alte Rathaus rechtzeitig und unbeschadet verlassen. Bei den Löscharbeiten aber verletzte sich ein Feuerwehrmann. Er sei mit einem medizinischen Problem für genauere Abklärungen ins Spital überführt worden, sagt Feuerwehrkommandant Reto Fischer. Noch ist die Brandursache unklar, wie Polizeisprecher Matthias Graf mitteilt. «Der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau klären jetzt die Brandursache ab», sagt er. Während der ganzen Nacht auf Freitag ist eine Brandwache im Einsatz, um Schlimmeres zu verhindern.

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Grosseinsatz nach Brand in der Steckborner Altstadt

Die Schadensumme am Gebäude wird derweil auf mehrere zehntausend Franken geschätzt. Für die Löscharbeiten musste die Seestrasse in Steckborn während Stunden beidseitig für den Verkehr gesperrt werden. Seit Donnerstagnachmittag um 16.30 Uhr ist die Seestrasse wieder offen. Das alte Rathaus gehört der Bürgergemeinde Steckborn und datiert aus dem 15. Jahrhundert. Letztmals restauriert wurde es 1982.

Flammen-Inferno beschäftigt bald die Bezirksrichter

Schon kurz vor Weihnachten 2015 brannte es in der Altstadt von Steckborn. Beim damaligen Flammen-Inferno mussten mehr als hundert Personen evakuiert werden, 30 Menschen wurden obdachlos, sechs denkmalgeschützte Häuser wurden zerstört. Der Grossbrand soll vom Akku eines ferngesteuerten Modellautos in der Wohnung eines Ehepaares entfacht worden sein. Eine 47-jährige Frau und ihr 48-jähriger Mann müssen sich deshalb im August vor dem Frauenfelder Bezirksgericht wegen «fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst» verantworten. Am Gerichtsfall beteiligt sind 22 Privatkläger, darunter die Thurgauer Gebäudeversicherung. (sko)

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