Februar 2020: Rekordmild, im Norden zu nass, im Süden zu trocken und vielerorts zu sonnig

Der Februar 2020 war verbreitet 2,5 bis örtlich über 5 Grad zu mild, vielerorts konnte der mildeste Februar seit Messbeginn verzeichnet werden. Zudem war es im Norden verbreitet zu nass, im Süden dagegen massiv zu trocken. Die Besonnung war schliesslich zumeist überdurchschnittlich.

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Der Februar 2020 war vielerorts der mildeste seit Messbeginn.

Der Februar 2020 war vielerorts der mildeste seit Messbeginn.

Bild: Urs Gutfleisch

(stg) Wie Meteonews in einer Mitteilung schreibt, war der Februar 2020 verbreitet 2,5 bis örtlich über 5 Grad zu mild – vielerorts konnte der mildeste Februar seit Messbeginn verzeichnet werden. Verantwortlich für den Überschuss waren milde Westlagen, mit denen es im Norden und in den Bergen auch teilweise kräftig stürmte (Sturmtiefs Petra, Sabine, Tomris, Bianca).

Bezüglich Niederschlag gab es im Norden und Süden grosse Unterschiede: War es im Norden verbreitet zu nass, war es insbesondere im Tessin massiv zu trocken. In Lugano konnte nur eine Niederschlagssumme von 0,5 Litern pro Quadratmeter verzeichnet werden, normal wären rund 52 Liter, wie Meteonews weiter schreibt. Dies erkläre auch die hier aktuell grosse Waldbrandgefahr. Die im Norden häufigen Störungen gelangten bei den in der Höhe vorherrschenden Westwinden nicht in den Süden, sondern blieben auf den Norden beschränkt. Die Besonnung schliesslich war vielerorts überdurchschnittlich, auf dem Säntis aber als Ausnahme deutlich unterdurchschnittlich.