FDP schliesst sich dem Nein-Komitee an

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Das Nein-Komitee zum Geldspielgesetz erhält Zuwachs. Der Parteivorstand der FDP hat gestern beschlossen, sich diesem anzuschliessen. Das ist nicht selbstverständlich, hatte die FDP-Fraktion im Bundesparlament dem Gesetz doch mit einer 7:1-Mehrheit zugestimmt. Vor zwei Wochen entschieden die FDP-Delegierten dann aber anders. «Mit dem Beitritt zum Nein-Komitee setzen wir den Entscheid der Delegierten um», sagt Kommu­nikationschef Martin Stucki. Das Engagement werde sich im «üblichen Rahmen» bewegen. Dabei geht es vor allem darum, auf den Kommunikationskanälen der Partei die Nein-Position zu vertreten. Eigene finanzielle Mittel wird die Partei hingegen keine einsetzen, wie Stucki sagt. Gegenstand der Sitzung waren auch Äusserungen von FDP-Befürwortern, weiterhin ein Ja zu vertreten. «Es gilt die Meinungsfreiheit», sagt Stucki. «Wir erwarten aber eine gewisse Zurückhaltung in Anbetracht der Nein-Parole der Partei.» (rob)