Fall Mörgeli: Uni gibt klein bei

Die Universität Zürich zahlt dem ehemaligen SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli definitiv 17 Monatslöhne wegen unrechtmässiger Kündigung. Sie verzichtet auf den Weiterzug des Zürcher Verwaltungsgerichtsurteils.

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Ein Expertenbericht gibt Christoph Mörgeli schlechte Noten. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))

Ein Expertenbericht gibt Christoph Mörgeli schlechte Noten. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))

Ein Sprecher der Universität Zürich bestätigte eine entsprechende Meldung des "Regionaljournal Zürich-Schaffhausen" von Radio SRF 1 vom Dienstag. Man akzeptiere das Urteil, sagte er.

Das Verwaltungsgericht sprach Mörgeli Mitte Dezember eine Entschädigung von fünf Monatslöhnen sowie zusätzlich eine Abfindung von zwölf Monatslöhnen zu, also insgesamt 17 Monatslöhne. Das Gericht kam zum Schluss, dass es bei Mörgelis Kündigung Fehler gegeben habe.

Dass der entlassene Medizinhistoriker aber an die Uni zurückkehren kann, schliesst das Gericht in seinem Urteil aus. Mörgeli habe "keinen Anspruch auf Wiederherstellung des Arbeitsverhältnisses".

Ob Mörgeli das Urteil weiterzieht und vor Bundesgericht um eine Wiederanstellung kämpft, ist noch offen. Der Entscheid soll erst im Januar fallen. (sda)

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