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Fake-Bombe an Street Parade deponiert: Täter an Wohnort im Aargau verhaftet

Der Mann, der an der Street Parade einen Rucksack mit Rohrbombenattrappen beim Utoquai deponiert hatte, wurde am Sonntag in Bremgarten verhaftet. Mittlerweile hat er die Tat zugegeben.
Mark Walther

Das Motiv des 31-jährigen Deutschen ist noch unklar. Gegen ihn wird wegen Schreckung der Bevölkerung ermittelt. Bei diesem Straftatbestand sind bis zu drei Jahre Haft oder Geldstrafe möglich.

Der Mann wohnt seit zwei Jahren im aargauischen Bremgarten. Dort kam es am Sonntag zu einem Polizeieinsatz. Die Einsatzkräfte verhafteten den Mann am Abend und durchsuchten sein Auto.

Laut arabische Musik gehört und viel geraucht

Nachbar David Segel ist beunruhigt darüber, dass neben ihm ein Bomben-Bastler wohnen soll, wie er zum Regionalsender Tele M1 sagt: «Ich habe ein mulmiges Gefühl.» Der 31-jährige Täter habe sehr zurückgezogen gelebt und beim Vorbeigehen nicht gegrüsst. Ausserdem habe er sich in letzter Zeit verändert: «Er liess sich einen Vollbart wachsen und fing an, laut arabische Musik zu hören», sagt Segel. Er sei oft zu Hause und ständig am Rauchen gewesen – auch am Tag der Street Parade.

Die Staatsanwaltschaft hat Untersuchungshaft beantragt. Ein ursprünglich festgenommener 35-jähriger Schweizer wurde ohne weiteren Verdacht aus der Haft entlassen.

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