Ex-Postdirektor Jean-Noël Rey stirbt in Ouagadougou

Der frühere Schweizer Postdirektor Jean-Noël Rey und der ehemalige Walliser Kantonsparlamentarier Georgie Lamon sind unter den Todesopfern der Terroranschläge am Samstag auf ein Restaurant und ein Luxushotel in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou. Sie befanden sich in Burkina Faso, um die Kantine einer Schule einzuweihen.

Drucken
Teilen
Jean-Noël Rey (Bild: LAURENT GILLIERON (KEYSTONE))

Jean-Noël Rey (Bild: LAURENT GILLIERON (KEYSTONE))

Die beiden befanden sich im Restaurant «Cappuccino», wo sie getötet wurden. «Es ist tragisch. Sie hatten viel für dieses Land getan», sagte Daniel Bagnoud, Gemeindepräsident von Lens (VS) sowie Neffe von Lamon und Patenkind von Rey. Er bestätigte eine Information, die auf der Website der Walliser Zeitung «Le Nouvelliste» veröffentlicht wurde.

Jean-Noël Rey (Bild: LAURENT GILLIERON (KEYSTONE))

Jean-Noël Rey (Bild: LAURENT GILLIERON (KEYSTONE))


Bewaffnete stürmten am Freitagabend ein bei westlichen Ausländern beliebtes Hotel sowie ein Restaurant in Ouagadougou und töteten dabei mindestens 20 Menschen.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte am Samstagabend den Tod von zwei Schweizern, die sich im Restaurant «Cappuccino» befanden. Aussenminister Didier Burkhalter verurteilte die Anschläge aufs Schärfste und sprach den Angehörigen der Opfer sein tiefes Beileid aus, wie das EDA am Samstagabend weiter mitteilte.

Das EDA steht im Kontakt mit den Angehörigen der Opfer und unterstützt sie im Rahmen des konsularischen Schutzes. Aus Gründen des Daten− und Persönlichkeitsschutzes machte das EDA keine näheren Angaben zur Identität der Getöteten. (sda)

Aktuelle Nachrichten