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Entführte Schweizerin frei

Sudan Eine im Oktober in der Region Darfur entführte Hilfswerkmitarbeiterin aus der Schweiz wurde gestern befreit. Das teilte der Vizegouverneur von Nord-Darfur, Mohamed Ba­rima, mit. Barima sagte, die Frau sei bei guter Gesundheit, sie befinde sich in einem Hauptquartier der Sicherheitskräfte in der Stadt Kutum in Nord-Darfur. Eine ­Regierungssprecherin sagte, die Schweizerin sei in einer ländlichen Gegend ausserhalb von Kutum festgehalten worden. Weitere Einzelheiten wurden nicht bekanntgegeben.

Die sudanesischen Behörden hatten zuvor erklärt, sie glaubten, die Schweizerin sei von einer kriminellen Bande in der Nähe ihrer Wohnung entführt worden. Das Schweizer Aussendepartement hatte am 8. Oktober bestätigt, es habe Kenntnis von dem Fall in dem von internen Konflikten erschütterten Land. Die Schweiz verlange die sofortige und bedingungslose Freilassung der Entführten. Laut Berichten in sozialen Medien arbeitet die Frau für eine Schweizer Nichtregierungsorganisation, die sich um Kinder in Darfur kümmert. Die UNO-Koordinatorin für humanitäre Angelegenheiten, Marta Ruedas, hatte gesagt, die Schweizerin lebe seit vielen Jahren im Sudan. Sie arbeite nicht direkt für die UNO, aber bei vielen Gelegenheiten mit ihr zusammen. (sda)

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