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Eine Chance für Grüne, GLP und SVP

Eveline Rutz, Zürich

Wahlen Vor zweieinhalb Wochen änderte sich die Ausgangslage für die Stadtratswahlen fundamental. Gesundheitsvorsteherin Claudia Nielsen, die für ihre Spitalpolitik und ihren Umgang mit dem Personal scharf kritisiert worden war, zog sich überraschend zurück. Ihre Partei, die SP, verzichtete auf eine Ersatzkandidatur. Sie wird am 4. März ihren vierten Stadtratssitz verlieren.

Von dieser Wende dürfte die Grüne Karin Rykart profitieren. Die langjährige Gemeinderätin und Fraktionschefin lag bereits vor Nielsens Verzicht gut im Rennen und wird nun von der SP offiziell unterstützt. Die Chancen für einen zweiten grünen Stadtratssitz stehen sehr gut. Die links-grüne Mehrheit bliebe erhalten. Eine einmalige Chance eröffnet die Ausgangslage zudem der GLP sowie der SVP. Andreas Hauri (GLP) und Susanne Brunner (SVP) dürften sich um den neunten Platz ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern.

Gemäss einer Umfrage des «Tages-Anzeigers» liegt Hauri leicht vorne. Der grünliberale Kantonsrat wird seit Nielsens Rückzug zunehmend parteiübergreifend unterstützt. Michael Baumer (FDP) und Markus Hungerbühler (CVP), wie Brunner Mitglieder des bürgerlichen Fünfertickets «Top 5», bewerben sich um die Nachfolge abtretender Partei­kollegen. Beide sind in der Stadt gut vernetzt und hoffen darauf, einen Sitz zu erben. Die fünf bisherigen Stadträte scheinen trotz Krisen und Affären nicht gefährdet: Corinne Mauch (SP, Stadtpräsidium), André Odermatt (SP, Hochbau), Raphael Golta (SP, Soziales), Filippo Leutenegger (FDP, Tiefbau und Entsorgung), Daniel Leupi (Grüne, Finanzen) und Richard Wolff (AL, Sicherheit) dürften wiedergewählt werden. Zu einem zweiten Wahlgang dürfte es nicht kommen. Bei Gesamterneuerungswahlen für den Stadtrat schaffen meist mehr als neun Kandidierende das absolute Mehr. Die Überzähligen scheiden aus.

Eveline Rutz, Zürich

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