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Dynamik im Grossen und Kleinen

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Schweiz-China Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und China stehen seit 1. Juli 2014 auf einem neuen Fundament. Damals trat das bilaterale Freihandelsabkommen in Kraft. Allerdings hatte sich der Handel zwischen den Ländern schon in den Vorjahren beschleunigt.

Klassische Schweizer Exportschlager wie Pharmazeutika, Uhren und Maschinen spielten schon in früheren Jahren eine grosse Rolle. Produkte, die die Schweiz traditionell in viele Länder, nicht nur nach China, exportiert. Dennoch zeigen Zahlen der Eidgenössischen Zollverwaltung von 2000 bis 2013 – also den Zeitraum vor dem Freihandelsabkommen –, dass der wirtschaftliche Austausch bereits in jenen Jahren deutlich zunahm. Die Schweizer Exporte nach China versechsfachten sich in dieser Zeitspanne, die Importe nahmen um das Fünffache zu. Zum Vergleich: Im globalen Handel legte die Schweiz im Gesamtschnitt bloss um das Anderthalbfache zu.

Grosskonzerne, KMU und Ferienreisende

Seit dem Freihandelsabkommen entwickelt sich der bilaterale Handel weiterhin überdurchschnittlich. Nicht für jedes Geschäft lässt sich bis ins letzte Detail messen, wie stark es vom Abkommen angetrieben ist respektive ob es nicht ohnehin aufgegleist worden wäre. Doch in der Summe scheint die positive Dynamik zu dominieren. Dabei sind es nicht nur Grossgeschäfte oder Übernahmen, welche speziell in letzter Zeit die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wie der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse feststellt, spielen in beiden Volkswirtschaften auch die KMU eine grosse Rolle. Die Digitalisierung und die Arbeitsteilung auf globaler Ebene eröffneten den KMU neue Geschäftsfelder.

Ein direkt erfahrbarer Wirtschaftsfaktor ausserhalb aller Güterströme ist schliesslich der Tourismus: Für die Schweiz sind Reisende aus China nach Deutschland, Grossbritannien und den USA die wichtigste Touristengruppe.

Thorsten Fischer

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