Wandertipp: Durch die Wälder von Wigoltingen

Abseits vom Rummel der Festtage warten ruhige und je nach Wetter verschneite Wälder – und eine Krippe im Unterdorf.

Dinah Hauser
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18 Bilder

Die Wanderung im Überblick

Start und Ziel: Bahnhof Müllheim-Wigoltingen
Strecke: 7 Kilometer
Wanderzeit: 1 Stunde 40 Minuten
Aufstieg: 63 Meter
Abstieg: 63 Meter
Ausrüstung: Feste Schuhe und warme Kleidung,
für Kinderwagen geeignet
Gaststätten: Wartegg, Ort, Mo, Do, Fr 10–14 Uhr, 18–22 Uhr, Sa 18–22 Uhr, Di 10–14 Uhr, Mi Ruhetag; Berghaus, Mi–Sa 11.30–24 Uhr, So 11.30-21 Uhr, Mo und Di Ruhetag
Parkplätze: Wenige beim Bahnhof
Öffentlicher Verkehr: Bus und Zug ab Bahnhof
Kartenmaterial: Landeskarte 1:25000, Blatt 1053 Frauenfeld (dh)

1 Bahnhof Müllheim-Wigoltingen

Angereist wird am besten mit dem öffentlichen Verkehr. Parkplätze sind am Bahnhof und in der Umgebung nur wenige vorhanden. Wer zur rechten Zeit eintrifft und sich den geteerten Weg bis zum Dorf sparen will, kann mit dem Postauto bis ins Zentrum fahren und von dort starten. Gleich neben dem Bahnhof befindet sich der Landgasthof Wartegg. Wer allerdings Proviant einkaufen möchte, muss sich bis zum Volg in der Dorfmitte gedulden. Sind die Kleider und der Rucksack gerichtet, geht es los über die Ebene in Richtung Wigoltingen. Einige Autos rauschen vorbei – zum Glück gibt es ein Trottoir. Schon von weitem ist das der Dorfkern auf dem Hügel sichtbar. Ganz prägnant: die reformierte Kirche.

2 Krippe im Unterdorf

An der Kreuzung geht es allerdings nicht den Hügel hinauf zur eben erwähnten Kirche, sondern weiter geradeaus in Richtung Unterdorf. Beim Werkhof wird die Strasse vorsichtig überquert und es geht nach links weiter. Im Sommer würden auf den Wiesen Kühe weiden. Jetzt im Winter sind sie lieber in den Ställen der Bauernhöfe. Durch einen davon geht es hindurch weiter. Hält man sich nach der kleinen Brücke links, so führt der Weg direkt zur Wirtschaft zum Berghaus. Schaut man hingegen geradeaus, so ist die grosse hölzerne Krippe nicht zu übersehen. Eigentlich steht hier der Dorfbrunnen. Dieser ist nun von einem Engel überdeckt, der eine «Schöni Wiehnacht» wünscht. Ist der Gottesbote gegrüsst, wendet man sich wiederum nach links. Die kurze Strecke bis zum Wald muss ohne Trottoir, dafür aber mit der nötigen Vorsicht auskommen.

3 Panoramabänkli

Vor der Autobahnüberführung geht der Landwirtschaftweg rechts weg und gleich danach hält man sich nochmal rechts und erklimmt den kleinen Hügel. Von hier aus hat man links einen Ausblick ins Bachtobel im Wald. Rechts hingegen präsentieren sich die Hügel und Häuser von Wigoltingen. Diesmal aus einer anderen Perspektive. Ein Panoramabänkli lässt denn auch nicht lange auf sich warten und lädt zum Verweilen ein.

4 Kreuzung

Der ausgeruhte Wanderer schultert sein Rucksäckli erneut und taucht in den Mischwald ein. Die Sonnenstrahlen dringen hier kaum durch die Äste und Nadeln der Bäume. Nur schemenhaft dringen Silhouette der Häuser zum Auge. Ab und an raschelt es irgendwo im Gebüsch. Einzig die fernen Geräusche von der Autobahn oder Stimmen der spielenden Kinder lassen erahnen, dass man sich nahe der Zivilisation befindet. Die Ruhe währt aber nicht lange: Schon bald führt der Weg aus dem Wäldchen heraus und eine Strasse wird sichtbar. Nun gilt es den Weg auf die andere Strassenseite zu finden. Dort erwartet einen ein weiteres Bänkli. Mit dem Rücken zu den Bäumen bietet es nochmals eine etwas andere Perspektive auf das Dorf. Für einmal ohne Kirche. Die versteckt sich hinter dem Hügel.

5 Volg Wigoltingen

Alsdann geht es erst rechts- dann linksherum weiter dem Kiesweg entlang, der um das benachbarte Waldstück führt. Bald sind erste Häuser sichtbar und es folgt wieder geteerte Strasse. Um zurück zum Bahnhof zu gelangen, geht es am Volg vorbei. Eine Gelegenheit, sich noch Proviant für die Rückreise zu holen.

6 Bahnhof Müllheim-Wigoltingen

Ist im Dorf alles erledigt, geht es vorbei an der ehemaligen Bäckerei Roth und dem ehemaligen Feuerwehrdepot. Ab Höhe Werkhof sollte einem der Weg bekannt vorkommen: Um die Kurve gelangt man an die Kreuzung und dann geht es immer der Nase nach und dem Chemibach folgend in Richtung Hasli. Der Zwicky-Turm, der direkt neben dem Bahnhof steht, grüsst schon von weitem zum Adieu.

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