«Dolder»-Besitzer blitzt ab

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Entscheid Das Bundesgericht hat eine Beschwerde des Besitzers des Zürcher Nobelhotels Dolder und seiner Ehefrau gegen eine Sicherstellung von mutmasslich ausstehenden Steuern abgewiesen. Das kantonale Steueramt Zürich hatte im Oktober 2015 gegenüber Urs E. Schwarzenbach und seiner Frau ein Nach- und Strafsteuerverfahren zu den Jahren 2005 bis 2009 eröffnet. Aufgrund von Unterlagen, die 2013 bei einer Hausdurchsuchung durch die Zollverwaltung in der Villa der Schwarzenbachs beschlagnahmt worden waren, ergab sich, dass Schwarzenbach einen Kunst- und Antiquitätenhandel betrieben habe. Dies geht aus dem gestern publizierten Urteil hervor.

Das Steueramt erliess im Januar 2016 eine Nachsteuerverfügung. Es setzte Nachsteuern von insgesamt rund 110 Millionen Franken fest. Weil das Ehepaar seinen steuerrechtlichen Wohnsitz in Grossbritannien hat und in der Schweiz nur beschränkt steuerpflichtig ist, haben die Behörden eine Sicherstellungsverfügung in der Höhe von 205 Millionen Franken erlassen Das Ehepaar hatte geltend gemacht, dass die Behörden falsch vorgegangen seien und die Höhe der Nachsteuern willkürlich festgelegt hätten. Die Eheleute bestritten, in den betroffenen Jahren Handel mit Kunstgegenständen betrieben zu haben. Das Gericht entschied, dass die Sicherstellung zulässig sei. (sda)