Die Zukunft des Einfamilienhauses

Einfamilienhäuser sind bei der Schweizer Bevölkerung sehr beliebt. Doch der Platz in der Schweiz wird immer knapper. Wie kann man auch in Zukunft den Traum vom Eigenheim realisieren? Forscher der ZHAW Winterthur fanden Antworten.

Christina Genova
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Ein preisgekröntes Beispiel für verdichtetes Bauen in der Stadt: Die St. Galler Villa unter den drei Buchen. (Bild: pd/Thomas Stöckli)

Ein preisgekröntes Beispiel für verdichtetes Bauen in der Stadt: Die St. Galler Villa unter den drei Buchen. (Bild: pd/Thomas Stöckli)

Sie gelten als Landfresser und Sündenböcke für Zersiedelung. Einfamilienhäuser haben unter Fachleuten einen ziemlich schlechten Ruf. Dennoch träumen viele Schweizerinnen und Schweizer vom Einfamilienhäuschen im Grünen. Gemäss dem kürzlich erschienenen Credit Suisse Jugendbarometer wünschen sich fast 80 Prozent der Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung.

Der St. Galler Hausarzt Alfons Loher gehört zu den Glücklichen, die sich diesen Traum verwirklichen konnten. Seine Villa unter den drei Buchen ist ein gutes Beispiel für verdichtetes Wohnen, sie wurde in den Park einer denkmalgeschützten Jugendstilvilla gebaut. Sein Haus überzeugt auch architektonisch: Von der Leserschaft der Zeitschrift «Ideales Heim» wurde es zum schönsten Schweizer Einfamilienhaus 2014 gewählt, der Callwey-Verlag zählt es zu den schönsten fünfzig Einfamilienhäusern im deutschsprachigen Raum.

Im Wissen um die ungebrochene Beliebtheit der Wohnform Einfamilienhaus bei der Schweizer Bevölkerung haben sich Forschende der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW in Winterthur im Rahmen eines Nationalfondsprojekts eingehend mit der Zukunft des Einfamilienhauses beschäftigt. Sie entwickelten visionäre Szenarien vom Wohnen im Kieswerk, in Industriebrachen oder in der Anflugschneise.

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