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Die neue Juso-Präsidentin heisst Ronja Jansen

Die Juso hat eine neue Präsidentin und damit Nachfolgerin von Tamara Funiciello: Die Baselbieterin Ronja Jansen setzte sich gegen die Aarguerin Mia Jenni durch.
Jürg Krebs

Es war eine knappe Wahl: Die Baselbieterin Ronja Jansen ist mit 91 Stimmen zu 90 Stimmen im zweiten Wahlgang gegen die Aargauerin Mia Jenni zur neuen JUSO-Präsidentin gewählt worden. Im ersten Wahlgang hatte sie bereits 96 Stimmen gesammelt und Mia Jenni 87.

In der Solothurner Gemeinde Trimbach stellten sich die Baselbieterin Ronja Jansen und die Aargauerin Mia Jenni zur Wahl um die Nachfolge von Präsidentin Tamara Funiciello. Die 29-Jährige stand seit 2016 an der Spitze der Juso und hatte ihren Rücktritt im Frühling angekündet.

Die 24-jährige Mia Jenni, Studentin der Germanistik und Kunstgeschichte, begründete ihre Bewerbung mit einer Mischung aus Begeisterung und Wut. Die Klimabewegung und der Frauenstreik sind für die Aargauerin aus Obersiggenthal sie Zeichen, dass sich viele Menschen eine andere Welt wünschen, sagte sie im Frühling.

Ronja Jansen (24) aus Frenkendorf BL. (Bild: Nico Franzoni)Ronja Jansen (24) aus Frenkendorf BL. (Bild: Nico Franzoni)
Mia Jenni (24) kommt aus Obersiggenthal AG. (Bild: Sandra Ardizzone)Mia Jenni (24) kommt aus Obersiggenthal AG. (Bild: Sandra Ardizzone)
Mia Jenni und Ronja Jansen. (Bild: KEY)Mia Jenni und Ronja Jansen. (Bild: KEY)
Hat das Establishment zur Weissglut getrieben: Die abgetretene Tamara Funiciello. (Bild: KEY)Hat das Establishment zur Weissglut getrieben: Die abgetretene Tamara Funiciello. (Bild: KEY)
Ronja Jansen.Ronja Jansen.
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Die Juso-Frauen provozieren gerne

Ronja Jansen sagt gegenüber CH Media: «Es freut mich unglaublich, dass die JUSO-Basis mir das Vertrauen ausgesprochen hat. Ich bin unglaublich motiviert, diese Partei auf dem aktuellen feministischen Weg weiterzuführen.»

Auch will sie die Kämpfe, die «momentan auf der Strasse stattfinden», weiterhin vertreten: Der Kampf gegen die Klimakatastrophe, der feministische Kampf, der Klassenkampf für eine gerechte Verteilung des Vermögen. Sie versichert: «Wir bleiben auf Kurs.»

Provokativ und radikal

Die ebenfalls 24-jährige Ronja Jansen, Studentin der Soziologie und Wirtschaft, brillierte als Juso-Sprachrohr mit zwei angriffigen Auftritten in der SRF-«Arena». Damit hatte sie sich in die Pole-Position als Funiciello-Nachfolgerin katapultiert. Auch die Baselbieterin aus Frenkendorf will angriffig bleiben: «Ich finde es sehr wichtig, dass die Juso weiterhin eine provokative Partei bleibt und radikale Forderungen stellt», sagte sie kürzlich in einem Interview. Jansen ist Mitarbeiterin bei einer Nichtregierungs-Organisation.

Tamara Funiciello tritt nach gut drei Jahren an der Spitze der Juso zurück. Die Berner Grossrätin kandidiert am 20.Oktober für den Nationalrat.

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