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Die Expo 2027 ist eine Chance

Kommentar
Richard Clavadetscher

Man erinnert sich an die Ar­gumente im Vorfeld der Abstimmungen zu den Planungskrediten für eine Ostschweizer Landesausstellung in den Kantonen St. Gallen und Thurgau. Eines dieser Ar­gumente lautete, die Zeit der Landesausstellungen sei abgelaufen. Es brauche sie in der heutigen Zeit nicht mehr. Nun ist die letzte Landesaustellung, die Expo.02, so lange noch nicht her. Mit ihren fünf Ausstellungsgeländen vermochte sie immerhin 4,2 Millionen Besucher zu mobilisieren, die sich diese Prä­sentation der Schweiz nicht entgehen lassen wollten. Dass dies ein Vierteljahrhundert später nicht mehr möglich sein sollte, weil sich die Zeiten an­geblich grundlegend geändert haben: Diese These ist mindestens gewagt.

Das sehen die drei potenziellen Organisatoren einer Landes­ausstellung 2027 offensichtlich auch so. In einer Zeit, in der wir hochvernetzt sind, sei gerade eine Landesausstellung der Ort, an dem sich eine abstrakte Schweiz in ihrer Vielfalt tatsächlich noch begegnen könne, begründen etwa die Macher von X-27 in Dübendorf die Notwendigkeit einer Expo.

Haben die Ausstellungsmacher jene zündende Idee, die das Potenzial hat, die Menschen zu begeistern und damit zu mobilisieren? Davon und von nichts anderem wird der Erfolg abhängen. Angesichts des Engagements und des Enthusiasmus, mit dem alle drei Teams zurzeit ihr Projekt verfolgen, sollte man nicht jetzt schon den Stab über einer Expo 2027 brechen.

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