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Didier Burkhalter litt an Krebs

Alt Bundesrat Didier Burkhalter hat sich 2018 überraschend wegen einer Krebserkrankung einer Operation unterziehen müssen. Bei seinem Rücktritt wusste er noch nichts von seiner Erkrankung.

Didier Burkhalter musste wegen einer Krebserkrankung operiert werden. Dies berichtet der «Blick». Der alt Bundesrat trat 2017 zurück. Damals sprach er gegenüber der NZZ von einem «Bedürfnis, etwas anderes zu machen». Erst rund zehn Monate nach seinem Rücktritt, soll er von seiner schweren Erkrankung erfahren haben.

Die Diagnose sei für Burkhalter «völlig aus dem Nichts gekommen», wie er in einem Interview mit der «Glückspost» erklärte. Er könne sich aber vorstellen, dass die schwere Erkrankung bereits bei seinem Rücktritt schon da war.

Die achtjährige Amtszeit als Bundesrat sei für Burkhalter eine stete Selbstüberwindung gewesen. So habe er bis zu 100 Stunden pro Woche gearbeitet und unzählige Reisen unternommen. Es sei oft vorgekommen, dass der ehemalige FDP-Magistrat Dossiers im Badezimmer las und dies zu irgendwelchen Zeiten mitten in der Nacht.

Seine Frau Friedrun Sabine habe ihn oft gewarnt, dass er zu viel arbeite, erklärte Burkhalter weiter in der «Glückspost». Allerdings habe er nicht genügend auf sie gehört. (zfo/luk)

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