Der Herbst startet nass und grau

Nach einem ausserordentlich warmen, sonnigen und trockenen Sommer beginnt der meteorologische Herbst am Samstag mit einem grauen Himmel und zeitweise Regen. In den höheren Lagen der Alpen gibt es Schnee und entsprechend kühle Temperaturen.

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Tiefe Wolken über dem Melchsee. (Leserbild: Stefan Kunz (Melchsee-Frutt, 19. August 2018))

Tiefe Wolken über dem Melchsee. (Leserbild: Stefan Kunz (Melchsee-Frutt, 19. August 2018))

Es war ein Sommer wie aus dem Bilderbuch. Im August sowie in den drei vorangegangenen Monaten hat der Sommer wegen der hohen Temperaturen und der Trockenheit Schlagzeilen generiert. Auch wenn sich das Wetter in den letzten Tagen des Monats noch von einer anderen Seite gezeigt hat: Beispielsweise mit Schneefall am 25. August bis 2000 Meter.

Während der astronomische und offizielle Herbstanfang noch bis zum 23. September auf sich warten lässt, beginnt am Samstag, 1. September, meteorologisch gesehen bereits der Herbst.

Am Freitag zum Abschluss des meteorologischen Sommers müssen wir in vielen Landesteilen auf die Sonne verzichten, teilt Meteonews mit. Solche grauen, sonnenarmen Tage waren in den letzten Monaten eine echte Rarität. Seit dem 1. Juni gab es bisher beispielsweise in Basel nur gerade zwei Tage mit einer Sonnenscheindauer unter 60 Minuten. In Luzern und St. Gallen waren es über die drei Sommermonate verteilt sechs Tage mit weniger als einer Stunde Sonne pro Tag.

Der meteorologische Herbst startet mit vielen Wolken und zeitweise Regen. In der Nacht und am Samstag liegt die Schneefallgrenze je nach Niederschlagsintensität meist in Höhenlagen zwischen 2300 bis 2700 Metern, bei hoher Niederschlagsintensität sind im Kanton Graubünden in der Nacht zum Samstag vorübergehend auch Schneeflocken bis gegen 2000 Meter möglich. Besonders in den östlichen Alpen sind gemäss Meteonews von Freitagmittag bis Sonntag auf den höchsten Gipfeln lokal über 50 Zentimeter Neuschnee zu erwarten. (pd/zfo)

Hitzesommer 2003 bleibt ungeschlagen

Die zehntägige Hitzewelle dieses Sommers schafft es auf der Alpennordseite regional nur auf die Ränge drei oder vier. Die Mutter aller Hitzewellen registrierte die Schweiz bisher 2003. Und 2015 kam da nahe heran.