Der Bundesrat ab 2019: Katholiken übernehmen die Mehrheit - Grossstädte sind in der Landesregierung nicht vertreten

Alter, Zivilstand, Beruf, Kinder, Wohnort, Landessprachen und Religion: Das sind die Fakten zum neuen Bundesrat. 

Martin Ludwig, Janina Noser, Yann Schlegel
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Die Landesregierung ab 1. Januar 2019: Bundespräsident Alain Berset, Ueli Maurer, Simonetta Sommaruga, Guy Parmelin, Ignazio Cassis, Viola Amherd und Karin Keller-Sutter (von links). Bild: Peter Klaunzer (Bern, 5. Dezember 2018))

Die Landesregierung ab 1. Januar 2019: Bundespräsident Alain Berset, Ueli Maurer, Simonetta Sommaruga, Guy Parmelin, Ignazio Cassis, Viola Amherd und Karin Keller-Sutter (von links). Bild: Peter Klaunzer (Bern, 5. Dezember 2018))

Mit Viola Amherd und Karin Keller-Sutter bilden im Bundesrat neu die Katholiken eine Mehrheit in der Regierung, nachdem vor wenigen Jahren noch die Protestanten in der Überzahl gewesen waren. 

Untervertreten bleiben im Bundesrat Mütter und Väter, da nur zwei der sieben Mitglieder Kinder haben. Auffallend ist, dass gleich fünf Mitglieder zwischen 54 und 59 Jahre alt sind – die stärkste Altersgruppe der Babyboomer ist also  auch im Bundesrat dominant. Nicht repräsentiert werden im Bundesrat derzeit die urbanen Zentren: Sämtliche Bundesräte stammen aus Agglomerationen oder kleineren Gemeinden. Dienstältester ist Ueli Maurer. Er tritt 2019 sein zehntes Amtsjahr an und erreicht somit die durchschnittliche Dienstzeit, welche Bundesräte seit 1848 leisten. 




Quellen: Bundeskanzlei, eigene Recherchen, Bundesamt für Statistik