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«Defensiv erfüllten wir unsere Aufgabe nicht»: St.Otmar verliert bei den Kadetten Schaffhausen

Der Nationalliga A-Spitzenreiter St.Otmar verliert bei den Kadetten Schaffhausen 32:40 und muss die Leaderposition an den Gegner abgeben. Der Meister dominierte den Leader deutlich
Fritz Bischoff aus Schaffhausen
St. Otmar gegen die Kadetten Schaffhausen (Bild: Michel Canonica/10.2.2019)

St. Otmar gegen die Kadetten Schaffhausen (Bild: Michel Canonica/10.2.2019)

Vor einem Jahr reiste St.Otmar zum Meisterschaftsauftakt nach zwei Siegen als Leader zu den Kadetten nach Schaffhausen und verlor 20:30. Die genau gleiche Ausgangslage traf auf die diesjährige Drittrundenpartie zwischen den Schaffhausern und den St.Gallern zu. St.Otmar stand nach seinen Siegen gegen den RTV Basel und GC Amicitia Zürich verlustpunktlos an der Ranglistenspitze und auch im jüngsten Vergleich waren die Kadetten am Ende das unbestritten bessere Team. Sie gewannen diskussionslos 40:32, sind neu mit St.Otmar punktemässig gleichauf und aufgrund des besseren Torverhältnisses neuer Leader.

Wer erwartet hatte, die Gastgeber würden sich nach ihrem Championsleague-Einsatz mit dem 28:28 unter der Woche gegen Dinamo Bukarest leicht ermüdet präsentieren, sah sich schnell eines Besseren belehrt. Konzentriert und druckvoll griffen die Schaffhauser an und stellten den Gegner ein ums andere Mal vor defensive Probleme. Die 5:1-Führung nach knapp zehn Minuten und das 14:7 nach rund 20 Minuten gaben die Leistungsverhältnisse in realistischer Weise wieder. Dies auch, weil St,Otmar in der Offensive immer wieder fehlerhaft agierte.

Verbessert Einstellung auf den Gegner

Gegen Ende der 1. Halbzeit hatten sich die St.Galler auf die Spielweise ihres Gegners etwas besser eingestellt und auch die Abschlussquote zeigte eine positive Entwicklung. Weil zudem die Kadetten ihr Kader breit durchwechselten und allen Akteuren ihre Spielanteile ermöglichten, glich sich das Spielgeschehen immer mehr aus, so dass sich die Tordifferenz nicht weiter zu Gunsten des Heimteams erhöhte und sich über weite Strecken bei sechs Treffern einpendelte. Erst in der Schlussphase der Partie erhöhten die Schaffhauser ihre Kadenz nochmals und kamen am Ende zum verdienten 40:32-Sieg.

St.Otmar war über die gesamte Spielzeit wohl bemüht und kämpferisch aufopfernd, doch kam es nie in den Bereich, dass ein Punktgewinn möglich gewesen wäre. «Wenn man 40 Gegentore kassiert, so muss nicht darüber diskutiert werden, wo die Mängel lagen. Defensiv erfüllten wir unsere Aufgabe nicht», stellte Frédéric Wüstner selbstkritisch fest.

Er wollte die deutliche Niederlage aber auch nicht zu sehr dramatisieren und richtete seine Blick nach vorne, um aus den Fehlern die richtigen Schlüsse zu ziehen. Diese müssen einerseits sein, dass die defensive Strategie für eine Partie konsequent umgesetzt wird und in der offensive die Fehlerzahl reduziert werden kann.

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