Darum geht es bei der Mammutvorlage

Mit der dritten Unternehmenssteuerreform reagiert der Bundesrat auf den internationalen Druck wegen Steuerprivilegien. Die OECD, die G-20 und die EU akzeptieren gewisse Regime nicht länger.

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Mit der dritten Unternehmenssteuerreform reagiert der Bundesrat auf den internationalen Druck wegen Steuerprivilegien. Die OECD, die G-20 und die EU akzeptieren gewisse Regime nicht länger. Das betrifft die Schweiz: Seit Jahren profitieren internationale Firmen, primär Holdings oder gemischte Gesellschaften, in einigen Kantonen von Steuerrabatten. Die Einnahmen von den Statusgesellschaften spielen für den Bund, der die Firmen regulär besteuert, aber auch für die Kantone eine wichtige Rolle. Die Kantone wollen nun die regulären Gewinnsteuern senken, um für Firmen attraktiv zu bleiben. Zudem sollen Erträge von Firmen aus geistigem Eigentum privilegiert besteuert werden. Hinzu kommen weitere Massnahmen auf Bundesebene.

Den Kantonen drohen mit der Reform hohe Steuerausfälle. Der Bund will diese mindestens teilweise kompensieren. Dies soll verhindern, dass die öffentlichen Finanzen aus dem Ruder laufen. (tga)