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Daniel M. beantragt Haftentlassung

Spionageaffäre Ende April wurde der mutmassliche Schweizer Spion Daniel M. in Frankfurt festgenommen. Nun verlangt er die Freilassung. Sein Anwalt, Valentin Landmann, bestätigt gegenüber dieser Zeitung die gestrigen Medienberichte, die auf dem Haftentlassungsantrag basieren. Dieser zeigt zudem, dass Daniel M. seine Version der Geschichte geändert hat. Er habe in der Vergangenheit gelegentlich kleinere Aufträge für den Schweizer Nachrichtendienst des Bundes (NDB) ausgeführt. 2015 hatte Daniel M. noch behauptet, er hätte mit dem Nachrichtendienst für die «Implementierung» eines Spitzels in die Steuerfahndung von Nordrhein-Westfalen ein Honorar von 90 000 Euro vereinbart. Wie Valentin Landmann ebenfalls bestätigt, beantragt die Verteidigung, dass der Schweizer Bundesanwalt Carlo Buletti sowie der stellvertretende Leiter des NDB, Paul Zinniker, in Deutschland als ­Zeugen befragt werden sollen.

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe wird voraussichtlich bereits kommende Woche über den Antrag von Daniel M. befinden. (red)

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