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«Dä isch en Depp»: 10 Politiker und ihre Pannen mit offenen Mikrofonen

Nicht ausgeschaltete Mikrofone haben schon manch einen Politiker in Erklärungsnot gebracht, wie zuletzt CVP-Kandidatin Heidi Z'graggen. Hier eine Auswahl bekannter Fehltritte aufgrund eines offenen Mikrofons.
Ines Biedenkapp

Moritz Leuenberger - «de huere Scheiss»

Alt-Bundespräsident Moritz Leuenberger schimpfte etwa im Jahr 2001 über «unvorbereitete Journalisten» und beschwerte sich mehrfach über «de huere Scheiss». Ein anderes Mal ist zwar das Mikrofon ausgestellt, doch das Thema Älterwerden interessierte den Alt-Bundesrat wohl überhaupt nicht.

Donald Trump - «Does red mean it's on?»

Ein weiteres bekanntes Beispiel ist US-Präsident Donald Trump. Während des US-Wahlkampfs sorgte er mit vulgären und abwertenden Äusserungen über Frauen für Empörung. Zuletzt kämpfte er an einer Versammlung der UN mit seinem Mikrofon. Dort fragt er seinen Sitznachbarn: «Does red mean it's on?» Zu deutsch «Bedeutet rot, dass es an ist?»

Bürgermeister auf der Toilette

Jedoch gibt es nicht nur Versprecher sondern auch peinliche Missgeschicke. So vergass etwa ein Bürgermeister im US-Bundesstaat Texas das Mikrofon während seines Gangs zur Toilette auszuschalten.

Peter Altmeier will Würstchen

Der deutsche Kanzleramtsminister Peter Altmeier mag gutes Essen. Dank seinem eingeschalteten Mikrofon, konnte dass bereits der gesamte Bundestag hören. Er fragte einen Kollegen, ob die Pause reiche, um zwei Würstchen zu essen.

Benjamin Netanjahu

Benjamin Netanjahu. (Bild: Keystone)

Benjamin Netanjahu. (Bild: Keystone)

Der Israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist aufgrund einer Mikrofon-Panne beim Lästern ertappt worden. Zwar sollte seine Unterhaltung in Ungarn hinter verschlossenen Türen stattfinden, doch aufgrund einer Technikpanne konnten die wartenden Journalisten mithören. So regte sich Netanjahu über die Europäische Union auf. Es sei «verrückt», wie die EU Israel behandele, sagte Netanjahu. «Die Europäische Union ist die einzige Vereinigung von Ländern weltweit, die ihre Beziehungen mit Israel (...) an politische Bedingungen knüpft», zitiert ihn die Zeitung «Haaretz».

Gordon Brown - «Das war ein Desaster»

Im April 2010 besuchte der damalige britische Premier Gordon Brown eine Wahlkampf-Veranstaltung. Dabei war auch vorgesehen, dass dieser Gespräche mit Wählern führen sollte. Als Brown ins Auto stieg, blieb das Mikrofon an. Daher konnte man ihn hören, als er zu seinem Wahlkampfleiter sagte: «Das war ein Desaster - die hätten mich niemals mit dieser Frau sprechen lassen sollen.» Was sie denn gesagt habe? «Alles, sie war einfach so eine bigotte Frau.»

George W. Bush - «Mit diesem Scheiss aufhören»

Der ehemalige US Präsident George W. Bush vergass bei einem Treffen der G8 im Jahre 2006 in Sankt Petersburg, dass ein Mikrofon noch an war. In einem Gespräch mit dem damaligen britischen Premierminister Tony Blair vertieft, sagte Bush, «dass man Syrien dazu bringen muss, dass es die Hisbollah zwingt, mit diesem Scheiss aufzuhören». Tony Blair bemerkte das eingeschaltete Mikrofon und stellte es aus.

Prinz Charles - «Diese verfluchten Leute»

Während einem Fototermin im März 2005 sagte Prinz Charles in Klosters zu seinen Söhnen: «Diese verfluchten Leute. Ich kann das nicht ausstehen, Mann. Ich meine, er ist so schrecklich, er ist es wirklich.» Er meinte damit den BBC-Reporter Nicholas Witchell.

Barack Obama - «Das ist meine letzte Wahl»

Bei einem Gipfeltreffen zur nuklearen Sicherheit in Seoul im Jahr 2012 traf sich Obama mit dem damaligen russischen Präsidenten Dimitri Medwedew zu einem Medientermin. Die beiden dachten wohl, dass sie ungestört kurz ein paar Worte wechseln könnten. Dabei sprachen sie über heikle Themen wie Raketenabwehrsysteme und deren Abrüstung. Obama: «Das ist meine letzte Wahl ... nach der Wahl hab' ich mehr Flexibilität.» Medwedew antwortet: «Ich werde diese Information an Vladimir weiterleiten.»

David Cameron summt erleichtert

Der britische Premier David Cameron amüsierte seine Landsmänner am 11. Juli 2016, als er nach Bekanntgabe seines Rücktritts erleichtert vor sich hinsummte. Auch hierbei blieb das Mikrofon an. Ein weitere Panner unterlief ihm am Rande der Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag der Queen. Dort unterhielt sich David Cameron mit dem Erzbischof von Canterbury, dem Sprecher des Unterhauses sowie dem Oberhaupt der britischen Krone über den Anti-Korruptionsgipfel, der kurz darauf stattfand. «Wir haben ein paar fantastisch korrupte Länder, die daran teilnehmen werden», hob Cameron an, bevor er Nigeria und Afghanistan als «die wahrscheinlich korruptesten Länder der Welt» bezeichnete.

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