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Dachverband verklagt SBB

Behindertenverband Die neuen SBB-Doppelstockzüge könnten sich noch einmal verspäten. Wie «10 vor 10» gestern berichtete, fordert der Behindertendachverband kurz vor dem ersten Einsatz teure ­Anpassungen. Eine Besichtigung vor Weihnachten ergab, dass Rollstuhlfahrer nicht selbstständig aussteigen können. Gemäss Dachverband verstösst dies gegen das Behindertengleichstellungsgesetz. Er hat beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die SBB, den Hersteller Bombardier und das Bundesamt für Verkehr (BAV) eingereicht. Darin wird gefordert, dass die ­gebauten sechs Doppelstockzüge behindertengerecht umgebaut und bei weiteren sich im Bau befindenden 56 Zügen Änderungen an der Konstruktion vorgenommen werden. Laut «10 vor 10» lehnten die SBB den Umbau aber ab. Unter anderem sei das finanzielle Risiko zu gross. (red)

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