Gesundheitsminister Berset meint, dass sich die Strategie des Bundes bewährt hat.

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Testkapazitäten am Anschlag und die Pandemiestrategie des Bundes - kommt die Schweiz gut durch die Krise?

Laut Gesundheitsminister Alain Berset stehen der Schweiz wegen der Omikron-Welle schwierige Wochen bevor. Jedoch geht er davon aus, dass die bestehenden Massnahmen reichen.

Sandra Havenith
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«Ich glaube, dass sich die Strategie des Bundesrats bisher bewährt hat», das erklärte Gesundheitsminister Berset bei einer Medienkonferenz.

Der Bundesrat sei dankbar, dass die Gesellschaft so gut mitmache, betonte er. Es könnte sein, dass die Schweiz am Übergang zum Ende der Pandemie stehe, auch das sieht Berset. Aber noch immer müsse eine Überlastung der Spitäler verhindert werden. Deswegen bleiben die Massnahmen erstmal bestehen. Mit Blick darauf, dass die Schweiz mitten im Winter steckt, meint Berset.

«Es ist eine Zeit der Vorsicht, Wachsamkeit und Flexibilität.»

Auch sind die Labors laut Gesundheitsminister Alain Berset wegen der rekordhohen Corona-Fallzahlen am Limit. «Wir haben Probleme mit den Kapazitäten», betonte er. Deshalb werde zurzeit eine Priorisierung beim Testregime diskutiert.

Sorgen machen dem Bundesrat die Testkapazitäten.

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Die Laborkapazitäten sind beschränkt. Über die Reihentestungen an den Schulen z.B. müsste deshalb nachgedacht werden.

Die Kantone seien auch da unterschiedlich organisiert. Fest steht aber, die Testsituation muss neu verhandelt werden.

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