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Bundesrat lehnt Schweizer Pils ab

Herausgepickt

Nicht nur Bierliebhabern ist «Pils» ein Begriff: Das Gebräu erfrischt dank speziellem Malz und viel Hopfen – und kommt aus der tschechischen Stadt Pilsen. Letztere Bedingung ist Schweizer Brauern ein Dorn im Auge. Sie müssen ihre Biere nach Pilsner Art mit Fantasienamen wie «Spezial» bezeichnen, während Deutsche das Wort «Pils» verwenden dürfen. Grund dafür ist ein Staatsvertrag von 1973 zwischen der Schweiz und der damaligen Tschechoslowakischen Sowjetrepublik. Der Bundesrat will daran nicht rütteln, wie er zu einem Vorstoss des Schwyzer CVP-Nationalrats Alois Gmür schreibt. Der Schutz von Ursprungsbezeichnungen sei gegenseitig: Schweizer dürften ihr Gebräu nicht «Pils», die Pilsner dafür das ihrige nicht «Baarer Bier» oder «Engadiner Bier» nennen – wobei der Schutz anderer Produkte wie «Emmentaler» wichtiger sein dürfte. Brauer Gmür stösst die Antwort sauer auf. «Pils ist keine Herkunftsbezeichnung, sondern eine Brauart. Der Bundesrat will sich einfach nicht bewegen», sagt er. Und hofft, dass das Parlament der Regierung Beine macht. (ffe.)

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