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Bundesbetriebe müssen das Inländerpotenzial nutzen

Zuwanderung Der Bundesrat ebnet bei den bundesnahen Betrieben den Weg für den «Inländervorrang light». Mit einem Brief hat er die Unternehmen gestern aufgefordert, mit Blick auf den neuen Zuwanderungsartikel ihre Personalpolitik anzupassen.

Das Referendum gegen das vom Parlament Ende Dezember 2016 für die Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative beschlossene Zuwanderungsgesetz ist gescheitert. Am Ende der Referendumsfrist am vergangenen Freitag kamen statt der benötigten 50 000 Unterschriften lediglich deren 13 000 zusammen. Ab wann die neuen Bestimmungen gelten, ist laut der Mitteilung der Bundeskanzlei von gestern Montag noch offen. Der Bundesrat werde das Inkrafttreten der Änderungen im Ausländergesetz demnächst beschliessen.

Die hiesige Wirtschaft werde Massnahmen treffen müssen, um das Potenzial von Arbeitskräften im Inland ausschöpfen zu können, so der Bundesrat. Die Regierung will das Inländerpotenzial auch bei den verselbstständigten Unternehmen des Bundes wie Post, SBB und Swisscom besser nutzen. Damit nachvollziehbar wird, was die bundesnahen Betriebe tun, verlangt die Landesregierung zudem, dass diese die getroffenen Massnahmen dokumentieren. (sda)

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