Bund gegen neue J+S-Sportarten

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Förderung Jugend und Sport (J+S) soll keine weiteren Sportarten unterstützen. Der Bundesrat will am Moratorium für die Aufnahme neuer Sportarten festhalten. Er beantragt dem Parlament, eine Motion von Nationalrätin Andrea Gmür (CVP/LU) abzulehnen. Den Vorstoss haben 36 Ratsmitglieder mitunterzeichnet. Gmür schreibt, die Nachfrage habe sich verändert. Während der Sportartenkatalog des Olympischen Komitees dem Rechnung trage und sich ständig entwickle, bleibe jener von J+S auf dem Stand von 2009 stehen. Das sei nicht zeitgemäss. Der Bundesrat widerspricht. J+S erreiche gegen 90 Prozent aller Kinder und Jugendlichen, die in einem Sportverein aktiv seien, schreibt er in seiner Antwort. Die grössten Zuwachsraten verzeichneten herkömmliche Sportarten wie Fussball, Turnsport oder Tennis. Eine markante Verschiebung der Nachfrage in Richtung neue Trendsportarten sei nicht zu erkennen. Das Moratorium war 2009 als Sparmassnahme beschlossen worden. (sda)