Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Bruderer verlässt Politbühne

Rücktritt Die Aargauer Ständerätin Pascale Bruderer Wyss (SP) kehrt der Politik den Rücken: Die 40-Jährige wird bei den eidgenössischen Wahlen 2019 nicht mehr antreten. Sie begründete ihren Entscheid am gestrigen Parteitag damit, sie wolle sich neu orientieren. Ihre Zukunft liess sie aber offen. «Es gibt ein Leben danach», hielt sie lediglich fest. Sie wisse noch nicht, was sie nach dem Ende der Legislaturperiode machen werde. Ein weiteres politisches Amt schloss sie aus.

Mit der Ankündigung des Verzichts auf eine erneute Kan­didatur endet eine politische ­Bilderbuchkarriere. Als jüngstes Mitglied des Kommunalparlaments von Baden eroberte Bruderer 1997 ihr erstes politisches Mandat. Vier Jahre später schaffte sie den Sprung ins Aargauer Kantonsparlament. Nur ein Jahr später, mit 24 Jahren, rutsche sie für den zurückgetretenen Nationalrat Hans Zbinden nach. Bei den Erneuerungswahlen 2003 und 2007 erzielte die medien­gewandte Politikerin jeweils das beste Resultat unter den Frauen. Im Jahr 2009 war Bruderer Nationalratspräsidentin, die jüngste Frau, die je den Nationalrat präsidierte. Im höchsten politischen Amt der Schweiz konnte sie ihre Fähigkeiten als Brückenbauerin endgültig unter Beweis stellen. Sie war damals auch im Gespräch als mögliche Nachfolgerin des ­abtretenden Bundesrats Moritz Leuenberger. Nach reiflicher ­Bedenkfrist gab sie bekannt, sie verzichte auf eine Kandidatur für den Bundesrat. (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.