Bruderer und Co. bleiben aussen vor

Politapéro

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Der SP-Reformflügel um die Ständeratsmitglieder Pascale Bruderer und Daniel Jositsch wollte ein Programm für eine gemässigte Sozialdemokratie auf einer Doppelseite der Partei­zeitschrift «links.ch» veröffentlichen. Die Parteileitung liess das jedoch kurzfristig unterbinden, wie die «Reformorientierte Plattform» in einer Medienmitteilung schreibt. Die SP Schweiz scheint ihr Motto «Für alle statt für wenige» nicht anwenden zu wollen, wenn es um die Information ihrer eigenen Mitgliederschaft geht.

Seine Kündigung bei der Bundesanwaltschaft sorgte im letzten Herbst für einiges Aufsehen. ­Stefan Lenz, Verfahrensleiter bei den Ermittlungen zu dem Korruptionsskandal bei den brasi­lianischen Konzernen Petrobras und Odebrecht, begründete seinen Abgang unter anderem mit einer intern schlechten Stimmung und mit fehlender Wertschätzung. Letztere hat er inzwischen in Peru erhalten. Vom dortigen Generalstaatsanwalt wurde Lenz als Berater für die Verfahren zu den nach Peru geflossenen Odebrecht-Schmiergeldern engagiert und hatte einen vielbeachteten Medienauftritt in Lima, samt Fotos und Tweets.