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Brand in Churer Postauto-Depot: Rund 20 Fahrzeuge beschädigt – Polizei setzt Krisenstab ein

Bei einem Grossbrand in der Postauto-Garage in Chur am Mittwochabend sind rund 20 Postautos beschädigt worden. Dank Ersatzfahrzeugen aus der Region kann der Betrieb der Postautolinien am Donnerstag gewährleistet werden. Wie es danach weiter geht, ist noch unklar.
Ein Bild der ZerstörungBeim Brand kamen laut Polizei keine Personen zu Schaden. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller, 17.1.2019)
In Chur ist am Mittwochabend die Postauto-Garage in Vollbrand geraten. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)
Die Feuerwehr musste in der Nacht auf Donnerstag einen Grossbrand in Chur in einem Busdepot bekämpfen. (Bild: PD Kantonspolizei Graubünden)
Bei einem Grossbrand in Chur wurde ein Busdepot komplett zerstört. (Bild: PD Kantonspolizei Graubünden)
Blick auf zerstörte Fahrzeuge: Beim Brand in einer Einstellhalle von Postauto wurden mehrere Fahrzeuge zerstört, der Schaden geht in die Millionen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller, 17.1.2019)
Ein Bild der Zerstörung. Nach ersten Erkenntnissen kamen aber gemäss Polizei keine Personen zu Schaden. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller, 17.1.2019)
Der Schaden geht in die Millionen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller, 17.1.2019)
Mehrere Fahrzeuge wurden zerstört. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller, 17.1.2019)
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20 Postautos bei Grossbrand in Chur zerstört

(Jaw/sda) «In der Nacht sind Postauto-Chauffeure mit Fahrzeugen aus anderen Teilen Graubündens und angrenzenden Regionen nach Chur gefahren», sagte Postauto-Sprecherin Katharina Merkle am Donnerstagmorgen zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Der Betrieb könne daher am Donnerstag aufrecht gehalten werden.

Wie es danach weitergehe, müsse nun organisiert werden. Es sei eine grosse Herausforderung. «Wir müssen schweizweit schauen, wo wir Fahrzeuge herbekommen. Ein Krisenstab arbeitet derzeit an einer Lösung für die kommenden Tage und Wochen», sagte Merkle gegenüber dem Onlineportal Watson. Das sei nicht so einfach, da die Ersatzfahrzeuge ja in den jeweiligen Regionen als Back-Up gebraucht würden. Bis zwanzig neue Fahrzeug beschafft seien, daure es eine Weile.

«Wir müssen schweizweit schauen, wo wir Fahrzeuge herbekommen. Ein Krisenstab arbeitet derzeit an einer Lösung für die kommenden Tage und Wochen»

Die Garage sei die wichtigste für die Linien ab Chur, sowohl für Pendlerinnen als auch für den Tourismus - beispielsweise, um in die Lenzerheide zu gelangen. Auch materiell ist der Schaden gross, er belaufe sich auf mehrere Millionen Franken, so Merkle.

Kleinere Explosionen

Die Garage im Stadtzentrum war am Mittwochabend gegen 21 Uhr in Vollbrand geraten. Es soll beim Brand kleinere Explosionen gegeben haben. Die Kantonspolizei Graubünden teilte in einem Communiqué am Donnerstagmorgen mit, dass neben den Fahrzeugen die Einstellhalle und weitere Gebäudeteile bei dem Grossbrand beschädigt worden seien. Eine Person wurde laut den Angaben wegen Atembeschwerden in ein Spital eingeliefert.

Die Einstellhalle, in die auch eine Tankstelle integriert ist, sei durch den Brand komplett beschädigt worden. Die Tankstelle habe bei der Brandbekämpfung geschützt werden können und sei nach ersten Erkenntnissen nur oberirdisch beschädigt worden. Ein riesiges Aufgebot an Feuerwehrleuten aus Chur und Umgebung hatte die Flammen bekämpft. Bewohnerinnen und Bewohner eines Wohnblocks neben der Garage waren evakuiert worden.

Millionenschaden durch Feuer

In der Einstellhalle befanden sich gemäss dem Communiqué über zwanzig einsatzfähige Postautos, zu reparierende Fahrzeuge sowie Privatfahrzeuge von Angestellten. Nach ersten Erkenntnisse brannten diese komplett ab. An weiteren Fahrzeugen sowie an angrenzenden Gebäudeteilen entstand ebenfalls Sachschaden.

Die Stadtpolizei Chur sperrte mit einem Aufgebot von über fünfzehn Personen die Umgebung. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft ermittle nunmehr die Kantonspolizei Graubünden die genauen Umstände, die zum Brand führten.

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