BILLAG: Billag verliert Auftrag zum Gebührenkassieren

Die Radio- und Fernsehgebühren werden künftig nicht mehr von der Billag eingezogen. Das hat das Uvek entschieden. Neu ist die Serafe AG dafür zuständig. Die Firma hat im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag erhalten. Bis 1. Januar 2019 nimmt die Billag das Inkasso der heutigen Empfangsgebühren war.

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Die Billag hat den Inkasso-Auftrag für die Radio- und Fernsehgebühren verloren. (Bild: Keystone/Steffen Schmidt)

Die Billag hat den Inkasso-Auftrag für die Radio- und Fernsehgebühren verloren. (Bild: Keystone/Steffen Schmidt)

Die Serafe AG ist eine Tochter der Secon AG mit Sitz in Fehraltdorf ZH. Das Mandat beginnt am 1. Juli 2017 und endet am 31. Dezember 2025, wie das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) am Freitag bekanntgab. Die Secon verfüge über grosse Erfahrung im Inkasso.

Die Secon-Tochter Serafe hat einzig die Aufgabe, die Abgabe zu erheben. Das neue Abgabesystem wird voraussichtlich am 1. Januar 2019 in Kraft treten. Bis Ende 2018 trifft die Serafe AG in Zusammenarbeit mit den Behörden sämtliche Vorbereitungen für die Umstellung beim Inkasso.

Das Schweizer Volk hatte am 14. Juni 2015 die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes hauchdünn angenommen. Sie sieht eine geräteunabhängige Radio- und TV-Abgabe vor, die die bisherige Empfangsgebühr ablösen soll. (sda)